Welche Bohrgeräte gibt es?
- Brunnenbohrgeräte: für Trinkwasser-Brunnen, Geothermie-Bohrungen (Erdwärme-Sonden), Grundwasser-Pegelmesstellen. Klemm, Beermann, Nordmeyer dominieren das deutsche Segment.
- Drehbohrgeräte (Kelly-Bohrung): für Pfahlgründungen 600–3 000 mm Durchmesser, Tiefen bis 80 m. Bauer BG-Reihe (Standard im DE-Markt), Liebherr LB, Casagrande.
- Schneckenbohrgeräte (CFA — Continuous Flight Auger): für kohäsive Böden, Pfahldurchmesser 400–1 500 mm. Bauer BG mit CFA-Adapter, Soilmec, IMT.
- Spülbohrgeräte: Wasserspülung für tiefe Bohrungen und Brunnen. Nordmeyer DSB, Klemm KR-Reihe.
- Selbstfahrende Bohrgeräte: kompakte LKW- oder Raupenfahrwerk-basierte Geräte für mobile Einsätze.
Brunnenbohrgerät — der Schwerpunkt im deutschen Markt
Das Brunnenbohrgerät ist der wichtigste Sub-Markt der Bohrtechnik in Deutschland — getrieben durch den Geothermie-Boom (Erdwärme-Sonden für Wärmepumpen) und Grundwasser-Erschließung für Landwirtschaft und Industrie. Klemm KR-Reihe ist Standard bei kleineren Anbietern, Nordmeyer DSB-Reihe dominiert das mittlere Segment, Beermann ist auf Spezial-Brunnenbau spezialisiert. Bohrungen typisch 30–200 m tief, Durchmesser 130–800 mm.
Preise und Mietkosten
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